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Paula Kania-Chodun und Julia Wachaczyk waren in den entscheidenden Momenten des Doppel-Endspiels den entscheidenden Tick besser als Viktorija Golubic und Ylena In-Albon.

Das Favoritendoppel setzt sich durch

Die Nummer eins der Setzliste hat in Altenkirchen die Erwartungen erfüllt und die Pokale mit nach Hause genommen. Paula Kania-Chodun und Julia Wachaczyk entschieden am Samstag das Doppelendspiel der „AK ladies open“ durch einen 7:6, 6:4-Zweisatzsieg gegen Viktorija Golubic und Ylena In-Albon aus der Schweiz für sich. Die 26-jährige gebürtige Bielefelderin Wachaczyk und die zwei Jahre ältere Polin Kania-Chodun bildeten im Westerwald zum ersten Mal ein Doppel. „Es hat gut geklappt“, bilanzierte Wachaczyk nach der erfolgreich zu Ende gebrachten Woche. In der ersten Runde mussten die Siegerinnen gegen Viktoriia Dema/Mariana Drazic alles aufbieten und gewannen hauchdünn mit 12:10 im Match-Tiebreak. Danach gaben sie keinen Satz mehr ab. Auch die Schweizer Kombination musste sich glatt geschlagen geben. „Sie haben in den entscheidenden Momenten richtig gut gespielt“, erklärte die unterlegene Golubic bei der Siegerehrung.
Im ersten Satz erspielten sich Kania-Chodun/Wachaczyk schnell eine 4:1-Führung. Die Schweizerinnen kamen dann immer besser in Fahrt, gewannen vier Spiele in Folge und schlugen beim Stand von 5:4 sogar zum Satzgewinn auf. Kania-Chodun/Wachaczyk schafften das Re-Break und hatten im Tiebreak das bessere Ende auf ihrer Seite (7:5).
Die Entscheidung im zweiten Durchgang fiel im siebten Aufschlagspiel. Golubic/In-Albon brachten ihren Aufschlag nicht durch und liefen erfolglos diesem Rückstand hinterher. Nach 1:32 Minuten verwandelten die Favoritinnen ihren Matchball. „Es war ein Genuss, gemeinsam mit Julia hier spielen zu dürfen“, bedankte sich Kania-Chodun bei ihrer Partnerin und den Organisatoren der „AK ladies open“. Die Spielerinnen schätzen es in dieser schwierigen Zeit besonders, die Möglichkeit zu bekommen Turniere spielen zu können. „Wir wissen alle, wie anspruchsvoll die Durchführung momentan ist. Danke an den Turnierdirektor und alle Helfer“, schickte Ylena In-Albon emotionale Worte in Richtung der fleißigen Macher auf der Glockenspitze.
Die Hoffnungen der Schweizerinnen, die zu dritt im Einzelhalbfinale gestanden hatten, ruhen jetzt auf den Schultern von Simona Waltert. Die 20-Jährige warf in der Vorschlussrunde ihre Landsmännin Golubic aus dem Rennen (6:4, 6:2) und bestreitet am Sonntag ab 13 Uhr das Endspiel gegen die Dänin Clara Tauson. Die 18-Jährige freute sich nach 98 Minuten über ihren Erfolg gegen Susan Bandecchi (7:6, 6:4).

Einzel, Halbfinale: Clara Tauson (Dänemark) – Susan Bandecchi (Schweiz) 7:6, 6:4; Simona Waltert (Schweiz) – Viktorija Golubic (Schweiz) 6:4, 6:2.
Doppel, Finale: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) – Viktorija Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) 7:6, 6:4.

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Es könnte das Wochenende von Viktorija Golubic werden. Sie steht am Samstag in Doppel-Endspiel und kämpft zudem um den Einzug ins Einzel-Finale.

Schweizer Festspiele in Altenkirchen

Die Schweizer Tennisspielerinnen haben bei den „AK ladies open“ ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit ihrem Sieg gegen die top-gesetzte Oceane Dodin setzte Leonie Küng in der 1. Runde bereits ein Ausrufezeichen, und jetzt haben die Eidgenössinnen gleich in beiden Konkurrenzen die Möglichkeit, die Siegertrophäen zu ergattern. Im Doppelfinale am Samstag werden Viktorija Golubic und Ylena In-Albon die Nummer eins der Setzliste, Paula Kania-Chodun und Julia Wachaczyk, herausfordern. Für Golubic wird dieses Endspiel am vorletzten Turniersieg einer von zwei Einsätzen auf dem Center-Court des SRS-Sportparks. Zuvor will sie durch einen Sieg im Einzel-Halbfinale gegen ihre Landsmännin Simona Waltert dafür sorgen, am Sonntag noch einmal ranzudürfen. Der Übermacht aus der Alpenrepublik stellt sich die Dänin Clara Tauson entgegen, die in der Vorschlussrunde auf Susan Bandecchi trifft.
Tauson warf die letzte deutsche Vertreterin in Altenkirchen aus dem Rennen. In zwei Sätzen behauptete sich die Junioren-Siegerin der Australian Open von 2019 gegen Jule Niemeier. Bitter verlief der Altenkirchen-Abschied am Freitag für Maryna Zanevska aus. Die Belgierin gewann den ersten Satz gegen Simona Waltert im Tiebreak, musste kurz später aufgrund einer Oberschenkelverletzung jedoch passen. Die 27-Jährige gab schon im Jahr 2018 im Westerwald auf – damals während des Halbfinales gegen Karolina Muchova.

Die Ergebnisse des 6. Tages
Einzel, Viertelfinale: Susan Bandecchi (Schweiz) – Viktoriya Tomova (Bulgarien) 6:2, 2:6, 6:2; Jule Niemeier (Deutschland) – Clara Tauson (Dänemark) 4:6, 4:6; Viktorija Golubic (Schweiz) – Cristina Bucsa (Spanien) 6:3, 6:3; Simona Waltert (Schweiz) – Maryna Zanevska (Belgien) 6:7, 1:0 Aufgabe Zanevska.
Doppel, Halbfinale: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) – Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) 6:3, 6:4; Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) – Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn) 6:2, 6:1.

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Susan Bandecchi aus der Schweiz steht zum dritten Mal in Folge im Viertelfinale der AK ladies open.

Niemeier hält die deutschen Fahnen aufrecht

Das Einzel-Viertel- und das Doppel-Halbfinale der AK ladies open ist komplett. Die Felder haben sich am Donnerstag weiter ausgedünnt. Auffallend dabei: Alle neun Begegnungen waren schon nach zwei Durchgängen beendet.
Drei gesetzte Spielerinnen (Viktoriya Tomova, Viktorija Golubic, Clara Tauson), zwei Qualifikantinnen (Susan Bandecchi, Simona Waltert), eine Wild-Card-Inhaberin (Jule Niemeier) sowie Maryna Zanevska und Cristina Bucsa haben ihre Begegnungen für sich entschieden. Tauson zog kampflos in die nächste Runde ein, weil die Polin Maja Chwalinska nicht antrat.
Die deutschen Hoffnungen ruhen von nun an auf den Schultern von Jule Niemeier. Nach ihrem Sieg gegen Ysaline Bonaventure gab sie auch der Ukrainerin Daria Snigur das Nachsehen. Die Siegeszüge der aus der Qualifikation gekommenen Stephanie Gerlach und Noma Noha-Akugue endeten hingegen. Die Deutsche Meisterin Noha-Akugue leistete Tomova viel Widerstand, am Ende spielte die Bulgarin jedoch ihren Erfahrungsvorteil aus. Katharina Gerlach, die trotz in der Niederlage in der zweiten Qualifikationsrunde als Lucky Loser eine zweite Chance bekam, musste die Überlegenheit von Crista Bucsa anerkennen. Leonie Küng hoffte mit dem Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen die top-gesetzte Oceane Dodin am Abend zuvor auch ihrer Schweizer Landsmännin Susan Bandecchi beikommen zu können. Es gelang nicht. Bandecchi erreichte zum dritten Mal das Viertelfinale in Altenkirchen. Das Gleiche gilt für Maryna Zanevska aus Belgien, die in der Night Session Magdalena Frech besiegte.
In der Doppelkonkurrenz erreichten Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk und Viktorija Golubic/Ylena In-Albon kampflos die Vorschlussrunde, weil die Paarungen Marie Benoit/Ysaline Bonaventure und Maja Chwalinska/Leonie Küng zurückzogen. Die deutschen Kombinationen waren indes chancenlos. Für Anna Gabric/Emily Seibold und Noma Noha-Akugue/Nastasja Schunk ist das Turnier beendet.

Die Ergebnisse 5. Turniertages
Einzel, 2. Runde: Maja Chwalinska (Polen) – Clara Tauson (Dänemark) kampflos an Chwalinska; Viktorija Golubic (Schweiz) – Stephanie Wagner (Deutschland) 7:5, 6:1; Noma Noha-Akugue (Deutschland) – Viktoriya Tomova (Bulgarien) 5:7, 3:6; Simona Waltert (Schweiz) – Yuriko Lily Miyazaki (Japan) 6:4, 6:4; Jule Niemeier (Deutschland) – Daria Snigur (Ukraine) 6:3, 6:1; Cristina Bucsa (Rumänien) – Katharina Gerlach (Deutschland) 6:1, 6:3; Leonie Küng (Schweiz) – Susan Bandecchi (Schweiz) 5:7; 1:6; Maryna Zanevska (Belgien) – Magdalena Frech (Polen) 6:4, 6:1.

Doppel, Viertelfinale: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) – Marie Benoit/Ysaline Bonaventure (Belgien) kampflos an Kania-Chodun/Wachaczyk; Maja Chwalinska/Leonie Küng (Polen/Schweiz) – Viktorija Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) kampflos an Golubic/In-Albon; Anna Gabric/Emily Seibold (Deutschland) – Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) 1:6, 3:6; Noma Noha-Akugue/Nastasja Schunk (Deutschland) – Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn) 1:6; 2:6.

 

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Leonie Kung wirft Oceane Dodin aus dem Rennen

Der lauteste Schrei der bisherigen „AK ladies open“ gehört Jule Niemeier. Ihr Jubel nach dem Drei-Satz-Sieg gegen die Belgierin Ysaline Bonaventure war nicht von schlechten Eltern. Seit diesem Moment steht zudem fest, dass es auch nach der diesjährigen Auflage weiterhin keine Spielerin geben wird, die das Altenkirchener Frauentennis-Weltranglistenturnier zweimal für sich entschieden hat. Nachdem 2019er-Siegerin Eva Lys am Dienstag ausgeschieden war, musste sich die 2016 erfolgreiche Bonaventure der Kampfkraft Niemeiers beugen.
Wer sind jetzt eigentlich die Favoriten auf der Glockenspitze? Neben der Nummer vier der Setzliste Bonaventure erwischte es am Mittwoch auch die zwei Xiyu Wang aus China, die in zweiten Durchgängen Magdalena Frech unterlag. Und dann war da noch Oceane Dodin. Die Französin stand in Altenkirchen bereits zweimal im Halbfinale und war diesmal die Spielerin mit dem besten Weltranglistenturnier in Altenkirchen. Die Betonung liegt auf war. In der Night-Session, die um 22.10 Uhr am späten Abend endete, fand sie ihre Meisterin in der jungen Schweizerin Leonie Küng.
In allen vier ausgespielten Doppeln machten am Mittwoch Kleinigkeiten den Unterschied aus. Die beiden 17-jährigen deutschen Noma Noha-Akugue und Nastasja Schunk hatten im Match-Tiebreak genauso wie die top-gesetzten Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland), Anna Gabric/Emily Seibold (Deutschland) und Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) mit zwei Pünktchen Vorsprung das bessere Ende auf ihrer Seite. Kania-Chodun/Wachaczyk und Gabric/Seibold mussten auf dem Weg in die zweite Runde jeweils Matchbälle ihrer Gegnerinnen abwehren.

Die Ergebnisse des 4. Tages
Einzel, 1. Runde: Dalma Galfi (Ungarn) – Katharina Gerlach (Deutschland) 6:7, 3:6; Maryna Zanevska (Ukraine) – Sinja Kraus (Österreich) 7:5, 6:4; Magdalena Frech (Polen) – Wang Xiyu (China) 6:4, 6:4; Viktorija Golubic (Schweiz) – You Xiaodi (China) 7:5, 6:0; Maja Chwalinska – Marie Benoit (Belgien) 6:3, 7:5; Ysaline Bonaventure (Belgien) – Jule Niemeier (Deutschland) 6:4, 4:6, 4:6; Oceane Dodin (Frankreich) – Leonie Küng (Schweiz) 3:6, 2:6.
Doppel, 1. Runde: Noma Noha-Akugue/Nastasja Schunk (Deutschland) – Sinja Kraus/Tamira Paszek (Österreich) 6:3, 4:6, 10:8; Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) – Viktoriia Dema/Mariana Drazic (Ukraine/Kroatien) 6:4, 4:6, 12:10; Sofia Shapatava/Emily Websley-Smith (Georgien/Großbritannien) – Anna Gabric/Emily Seibold (Deutschland) 2:6, 6:3, 10:12; Cristina Bucsa/Diana Marcinkevica (Spanien/Lettland) – Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) 5:7, 6:2, 9:11.

Schunk

Titelvertiedigerin Eva Lys nach langer Pause raus

Tamara Korpatsch schien beim letzten Seitenwechsel schon zu erahnen, was ihr in den nächsten Minuten widerfahren wird: ein Köpfschütteln, ein kurzes Selbstgespräch, ein Lächeln mit einer Portion Selbstironie – die Hamburgerin war überhaupt nicht zufrieden mit ihrer Leistung, die sie gegen Simona Waltert auf den Center Court des SRS-Sportparks brachte. Was sich andeutete, wurde Realität. Die Nummer fünf der Setzliste und am höchsten eingestufte deutsche Spielerin der „AK ladies open“ schied in der ersten Runde aus. Die Schweizer Qualifikantin Waltert bestätigte hingegen den starken Eindruck, den sie bereits am Sonntag und Montag hinterlassen hatte. Nach 73 Minuten verwandelte sie ihren Matchball zum Zwei-Satz-Sieg (6:1, 6:3). Das gleiche Ergebnis aus umgekehrter Perspektive war zuvor auf dem gleichen Platz Eva Lys zum Verhängnis geworden. Die Vorjahressiegerin hatte aufgrund der Corona-Pandemie fast ein Jahr lang kein ITF-Match bestritten. „Diese lange Pause habe ich gespürt“, schilderte die 19-Jährige und nannte damit einen Grund für das frühe Aus gegen die Deutsche Meisterin Noma Noha-Akugue, die mit druckvollem Tempotennis auch ihre dritte Partie in drei Tagen für sich entschied. Neben Noha-Akugue und Waltert stehen drei weitere Qualifikantinnen im Achtelfinale: Yuriko Lily Miyazaki (Japan), Stephanie Wagner (Deutschland) und Susan Bandecchi (Schweiz).
Ein paar Meter nebenan auf Platz 2 prägten hochspannende Duelle den ersten Hauptrundentag. Schon am Vormittag kratzten Daria Snigur (Ukraine) und Jana Fett (Kroatien) an der Drei-Stunden-Marke. Snigur gewann nach 2:58 Stunden mit 6:7, 6:3 und 6:3. Das toppten am Abend Cristina Bucsa aus Spanien und die Chinesin Jia-Jing Lu noch einmal. Hier fiel die Entscheidung erst im Tiebreak des entscheidenden dritten Satzes. Nach 3:04 Stunden freute sich Bucsa (3:6, 7:6, 7:6) über das Erreichen der zweiten Runde. Die erste Night-Session ging an die Dänin Clara Tauson, die im dritten Durchgang des Duells mit Nastasja Schunk den längeren Atem hatte (6:3, 6:7, 6:1). „In diesem Spiel war mehr drin – mega schade für Nastasja“, kommentierte Bundestrainerin Jasmin Wöhr.
In der Doppelkonkurrenz kam die starke belgische Paarung Marie Benoit/Ysaline Bonaventure kampflos weiter. Wenig Mühe hatten zudem Maja Chwalinska/Leonie Küng (Polen/Schweiz) mit den Morderger-Zwillingen Tayisiya und Yana (6:2, 6:0). Die an zwei gesetzte Kombination Laura-Ioana Paar/Kimberley Zimmermann (Rumänien/Belgien) scheiterte überraschend an Jana Fett und Dalma Galfi aus Kroatien beziehungsweise Ungarn.

Die Ergebnisse des 3. Tages
Einzel, 1. Runde:
Laura-Ioana Paar (Rumänien) – Yuriko Lily Miyazaki (Japan) 3:6, 3:6; Stephanie Wagner (Deutschland) – Pemra Özgen (Türkei) 6:3, 7:6; Noma Noha-Akugue (Deutschland) – Eva Lys (Deutschland) 6:1, 6:3; Tamara Korpatsch (Deutschland) – Simona Waltert (Schweiz) 1:6, 3:6; Daria Snigur (Ukraine) – Jana Fett (Kroatien) 6:7, 6:3, 6:3; Susan Bandecchi (Schweiz) – Ylena In-Albon (Schweiz) 6:2, 7:6; Jia-Jing Lu (China) – Cristina Bucsa (Spanien) 6:3, 6:4, 6:7; Nastasja Schunk (Deutschland) – Clara Tauson (Dänemark) 3:6, 7:6, 1:6.

Doppel, 1. Runde: Maja Chwalinska/Leonie Küng (Polen/Schweiz) – Tayisiya Morderger/Yana Morderger (Deutschland) 6:2, 6:0; Xiyu Wang/Xiaodi You – Viktorija Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) 4:6, 4:6; Anna Popescu/Chiara Scholl (Großbritannien/USA) – Marie Benoit/Ysaline Bonaventure (Belgien) kampflos an Benoit/Bonaventure; Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn) – Laura-Ioana Paar/Kimberley Zimmermann (Rumänien/Belgien) 6:3, 6:3.

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Vorjahressiegerin trifft auf die Deutsche Meisterin

Simona Waltert hatte es eilig. Sehr eilig. Nach nur 54 Minuten stand die junge Schweizerin in ihrem Drittrunden-Qualifikationsspiel gegen Katharina Gerlach als Siegerin fest, und die war laut Ranking immerhin die Nummer eins der Qualifikations-Setzliste. Überhaupt entwickelte sich der der zweite Turniertag der „AK ladies open“ zum Tag der Eidgenössinnen. Beim Tennis-Weltranglistenturnier in Altenkirchen schafften mit Susan Bandecchi und Ylena In-Albon zwei weitere Spielerinnen aus der Alpenrepublik den Einzug ins Hauptfeld. Die Japanerin Yuriko Lily Miyazaki und zwei Vertreterinnen des Deutschen Tennis Bundes komplettieren dieses. Die Deutsche Meisterin Noma Noha-Akugue (17) schaltete die 15 Jahre ältere Sofia Shapatava aus Georgien aus. Auch Stephanie Wagner jubelte. Zum dritten Mal in Folge gehört sie im Westerwald dem 32er-Reigen an, der um den Turniersieg kämpft.
Im Turnierbüro fand derweil unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln im Beisein von Marie Benoit als Vertreterin aus Reihen der Spielerinnen die Auslosung statt. Benoit selbst hat ein anspruchsvolles Programm erwischt. Ihre Auftaktpartie bestreitet sie gegen die Polin Maja Chwalinska, Halbfinalistin von 2019. Ganz im Zeichen der deutschen Talente steht der Vergleich zwischen Vorjahressiegerin Eva Lys, die sich im Duell zweier Mitglieder des „Porsche Talent Teams“ beziehungsweise des „Porsche Junior Teams“ mit Noma Noha-Akugue misst. Ein weiteres Talent aus diesem Förderkader steht in der ersten Night-Session auf dem Center-Court. Nastasja Schunk spielt gegen Clara Tauson, die Junioren-Siegerin der Australian Open von 2019.

Das Hauptfeld im Überblick
Einzel:
Oceane Dodin (Frankreich), Leonie Küng (Schweiz), Susan Bandecchi (Schweiz), Ylena In-Albon (Schweiz), Noma Noha-Akugue (Deutschland), Eva Lys (Deutschland), Indy de Vroome (Niederlande), Viktoriya Tomova (Bulgarien), Ysaline Bonaventure (Belgien), Jule Niemeier (Deutschland), Daria Snigur (Ukraine), Jana Fett (Kroatien), Maja Chwalinska (Polen), Marie Benoit (Belgien), Nastasja Schunk (Deutschland), Clara Tauson (Dänemark), Viktorija Golubic (Schweiz), Xiaodi You (China), Stephanie Wagner (Deutschland), Pemra Özgen (Türkei), Jia-Jing Lu (China), Cristina Bucsa (Rumänien), Dalma Galfi (Ungarn), Tereza Martincova (Slowakei), Tamara Korpatsch (Deutschland), Simona Waltert (Schweiz), Laura-Ioana Paar (Rumänien), Yuriko Lily Miyazaki (Japan), Maryna Zanevska (Belgien), Sinja Kraus (Österreich), Magdalena Frech (Polen), Xiyu Wang (China).

Doppel: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland), Viktoriia Dema/Mariana Drazic (Ukraine/Kroatien), Anna Popescu/Chiara Scholl (Großbritannien/USA), Marie Benoit/Ysaline Bonaventure (Belgien), Sofia Shapatava/Emily Websley-Smith (Georgien/Großbritannien), Anna Gabric/Emily Seibold (Deutschland), Cristina Bucsa/Diana Marcinkevica (Spanien/Lettland), Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan), Maja Chwalinska/Leonie Küng (Polen/Schweiz), Tayisiya Morderger/Yana Morderger (Deutschland), Xiyu Wang/Xiaodi You (China), Viktorija Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz), Noma Noha-Akugue/Nastasja Schunk (Deutschland), Sinja Kraus/Tamira Paszek (Österreich), Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn), Laura-Ioana Paar/Kimberley Zimmermann (Rumänien/Belgien).

Die Ergebnisse des 2. Tages
Qualifikation, 2. Runde:
Julia Middendorf (Deutschland) – Yuriko Lily Miyazaki (Japan) 6:3, 3:6, 5:10; Diana Marcinkevica (Lettland) – Susan Bandecchi (Schweiz) 6:3, 2:6, 7:10; Noma Noha-Akugue (Deutschland) – Sofia Shapatava (Georgien) 7:6, 6:2; Kimberley Zimmermann (Belgien) – Stephanie Wagner (Deutschland) 5:7, 0:6; Ylena In-Albon (Schweiz) – Valentini Grammatikopoulou (Griechenland) 6:3, 6:2; Katharina Gerlach (Deutschland) – Simona Waltert (Schweiz) 1:6, 0:6.

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Auftakt bei den AK ladies open 2021

2019er-Siegerin Ma ist schon raus

Mit der ersten Qualifikationsrunde nahm die achte Auflage der „AK ladies open“ am Sonntag in Altenkirchen ihren Betrieb auf. Von 24 Bewerberinnen ist nach zwölf Paarungen noch ein Dutzend übrig geblieben, für das es nun um den Einzug ins Hauptfeld geht.

Turnierdirektor Razvan Mihai vergab unter anderem zwei Wild-Cards an die 17-jährigen DTB-Talente Julia Middendorf und Noma Noha-Akugue, die vor den Augen von Bundestrainerin Jasmin Wöhr einen erfolgreichen Einstand hinlegten. Middendorfs Gegnerin Lara Salden aus Belgien musste im Tie-Break des ersten Satzes aufgrund einer Bauchmuskelverletzung aufgeben. Auf dem gleichen Court zog direkt im Anschluss die amtierende deutsche Frauenmeisterin Noha-Akugue nach, die sich in zwei Sätzen gegen die Russin Sofya Lansere durchsetzte. Aber es gab auch Begegnungen mit starken Comebacks, die über die volle Distanz gingen. Katharina Gerlach, in der Qualifikation an Position eins gesetzt, überrollte ihre Widersacherin Shiho Akita im ersten Satz mit 6:0. Die Japanerin motivierte sich neu, schaffte den Ausgleich und musste sich im Match-Tie-Break doch beugen. Das gleiche Schicksal ereilte Tamira Paszek. Die ehemalige Nummer 26 der Weltrangliste aus Österreich kämpfte sich nach einem 0:6 gegen Stephanie Wagner zurück in das Duell, aber das half am Ende auch nicht. Der spannende Match-Tie-Break ging mit 13:11 an Wagner. Die erste von drei früheren Altenkirchener Turniersiegerinnen, die in diesem Jahr in den Westerwald zurückgekehrt sind, musste ebenfalls schon die Segel streichen. Shuyue Ma aus China, die 2019 im SRS-Sportpark obenauf war, unterlag Ylena In-Albon (Schweiz).


Die Ergebnisse des 1. Tages
Qualifikation, 1. Runde: Lara Salden (Belgien) – Julia Middendorf (Deutschland) 6:6 Aufgabe Salden; Suzan Lamens (Niederlande) – Sofia Shapatava (Georgien) 6:3, 3:6, 9:11; Sofiya Lansere (Russland) – Noma Noha-Akugue (Deutschland) 2:6, 4:6; Selina Dal (Deutschland) – Simona Waltert (Schweiz) 3:6, 2:6; Katharina Gerlach (Deutschland) – Shiho Akita (Japan) 6:0, 5:7, 10:8; Tena Lukas (Kroatien) – Kimberley Zimmermann (Belgien) 5:7, 4:6; Arianne Hartono (Niederlande) – Susan Bandecchi (Schweiz) 5:7, 3:6; Ekaterina Kazionova (Russland) – Yuriko Lily Miyazaki (Japan) 3:6, 2:6; Tamira Paszek (Österreich) – Stephanie Wagner (Deutschland) 0:6, 6:2, 11:13; Diana Marcinkevica (Lettland) – Tayisiya Morderger (Deutschland) 6:2, 6:1; Valentini Grammatikopoulou (Griechenland) – Emily Websley-Smith (Großbritannien) 6:4, 7:6; Ylena In-Albon (Schweiz) – Shuyue Ma (China) 6:2, 7:6.

Titelbild

Abenteuer Tennis-Schiedsrichter

Mackenstein: „Wir können nur jeden ermutigen, das ‚Abenteuer Schiedsrichter‘ zu starten“

Seit mehr als 20 Jahren ist Patrick Mackenstein im Schiedsrichterwesen tätig. Nach seiner Zeit als Stuhlschiedsrichter ist der 42-Jährige DTB-Referent für Regelkunde und Schiedsrichterwesen heute als internationaler Oberschiedsrichter und Chief Umpire tätig. Der erst 26-jährige Tim Claußen ist Teil der Ausbildungskommission der Deutschen Tennis Schiedsrichter Vereinigung und als internationaler Stuhlschiedsrichter bei vielen Turnieren im Einsatz. Im Interview geben beide interessante Einblicke in die Schiedsrichtertätigkeit und Nachwuchsarbeit.

Herr Mackenstein, welche Eigenschaft ist für einen Schiedsrichter am wichtigsten – die Sehstärke?

PM: Sicherlich braucht man bei der heutigen Geschwindigkeit mancher Tennismatches ein gutes Sehvermögen. Wenn man international arbeitet, wird man auch regelmäßig daraufhin getestet. Brillen- und Kontaktlinsenträger sind natürlich ebenfalls willkommen. Hauptsache mit Sehhilfe liegt die Sehkraft bei 100%. Es gibt aber weitere wichtige Eigenschaften, wie z. B. eine hohe Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit. Und nicht zuletzt: Spaß am Tennissport hat noch nie geschadet (lacht).

Herr Claußen, Sie bilden junge Schiedsrichter*innen aus. An wen müssen sich potentielle Kandidat*innen wenden, um sich bei Ihnen in die Ausbildung zu begeben?

TC: Als Koordinator der „Junior Group“ betreue ich das Gemeinschaftsprojekt des DTB und der Deutschen Tennis Schiedsrichter Vereinigung (DTSV) zur Förderung talentierter Nachwuchsschiedsrichter*innen. Voraussetzung zur Aufnahme in diese Gruppe ist zunächst das Bestehen der ersten Schiedsrichterprüfung (D-/C-SR-Lizenz) im jeweiligen Landesverband. Ansprechpartner hierfür ist der Regelreferent des jeweiligen Landesverbandes. Danach kann die Meldung zur Junior Group erfolgen.

Was genau kann man sich unter der Junior Group vorstellen?

TC: Die Junior Group ist eine Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Schiedsrichter*innen in besonderer Weise zu fördern. Sie unterstützt und begleitet sie beim Übergang vom regionalen Tennisbetrieb zu ersten Schritten auf internationalem Terrain. Einmal im Jahr findet ein Seminar statt, bei denen die Teilnehmer*innen neben theoretischen Einheiten auch die Möglichkeit bekommen, bei einem Turnier auf dem Schiedsrichterstuhl zu sitzen. Betreut werden sie dabei von international erfahrenen Kolleg*innen. Zudem bieten wir den Teilnehmer*innen auch neben dem Platz immer wieder exklusive Einsatzmöglichkeiten als Schieds- und Linienrichter*innen an, teilweise sogar schon im Ausland.

Hat Ihre Schiedsrichterkarriere auch in der Junior Group angefangen?

TC: Tatsächlich war ich 2011 selbst Mitglied der Junior Group. Ich erinnere mich immer wieder gerne an mein Seminar zurück, das damals am Rande der „Friedberg Open“ stattgefunden hat. Supervisor des Turniers war Sören Friemel, der heute als „ITF Head of Officiating“ bekannt ist – also die oberste Instanz im weltweiten Schiedsrichterwesen. Damals war Sören auch schon Supervisor bei den Grand Slams und für mich als sehr junger Schiedsrichter war es natürlich superspannend, direktes Feedback von ihm zu bekommen.

Sie sind heute 26 Jahre, 2011 waren Sie vermutlich erst 17. Gibt es ein Mindestalter für die Ausbildung als Schiedsrichter*in?

In der Tat sehen die Ausbildungsrichtlinien ein Mindestalter vor, welches bei 14 Jahren liegt. Allerdings war ich damals mit 17 Jahren einer der jüngsten Teilnehmer.

Herr Mackenstein, was waren Ihre ersten Schritte als Schiedsrichter?

PM: Meinen ersten Einsatz als Linienrichter hatte ich 1998 beim World Team Cup in Düsseldorf. Da spielten damals die ganz großen Namen und man war hautnah dabei. Parallel dazu hat es mich dann gereizt, eine Stuhlschiedsrichterausbildung zu machen. Zunächst in meinem Landesverband und danach bei den zentralen DTB-Lehrgängen. So ging es Schritt für Schritt weiter bis hin zu internationalen Lizenzen. Später kam der „Chief of Officials“ hinzu, der sich bei großen Turnieren um die Organisation der Linienrichter kümmert. Dann folgte die Lizenz als internationaler Oberschiedsrichter.

Die Arbeit des Schiedsrichters ist häufig ein Hobby. Wie vereinbaren Sie dies mit Ihrem Beruf?

PM: Zurückblickend hätte ich nie gedacht, dass ich dem Tennissport so lange in unterschiedlichen Funktionen verbunden bleibe. Aber es ist eine tolle Tätigkeit, bei der ich vielfältige und wertvolle Erfahrungen sammele – wahrscheinlich ist es mehr als nur ein Hobby. Wenn man so mit Freude dabei ist, finden sich mit dem Arbeitgeber auch Wege, beides unter einen Hut zu bringen. Bei mir funktioniert das sehr gut.

Und wie ist das bei Ihnen, Herr Claußen?

TC: Ich befinde mich in den letzten Zügen meines Studiums und hatte die letzten Jahre glücklicherweise eine gewisse Flexibilität was meine Zeitplanung angeht. So konnte ich auch mal für das eine oder andere Turnier während des Semesters fehlen. Allerdings bedeutete das auch oft, dass ich einiges im Selbststudium nachholen musste. Doch das habe ich immer gerne gemacht, nicht nur weil ich mir mit der Arbeit als Schiedsrichter den Großteil meines Studiums finanzieren konnte, sondern weil jedes Turnier etwas Besonderes war, egal ob man gute Freunde wiedergetroffen hat oder neue Menschen und Orte kennenlernen durfte.

Herr Mackenstein, was motiviert Sie, den Job als Schiedsrichter zusätzlich zu Ihrem Beruf auszuüben?

PM: Wie Tim gerade schon erwähnte, sind es auch bei mir die Kontakte zu den vielen Officials und die unterschiedlichen Orte, an denen man sein kann. Das weiß man gerade jetzt in Corona-Zeiten noch mehr zu schätzen. Ich möchte aber auch meine Erfahrungen weitergeben, die ich bisher sammeln durfte. Junge Menschen für den Job als Schieds- oder Linienrichter*in zu begeistern – das ist meine größte Motivation, sei es in den Ausbildungsseminaren oder auf den Turnieren. Bei jedem Turnier kommt ein neues, häufig internationales Team zusammen. Manche Leute kennt man schon, andere noch nicht. Zudem muss man sich auf verschiedene Charaktere einstellen. Neben der Gewährleistung des sportlichen Ablaufes ist erfolgreiches Teambuilding die spannende Herausforderung. Wenn sich innerhalb einer kurzen Zeit eine tolle Stimmung entwickelt, weil alle auf ein Ziel hinarbeiten, dann ist die Turnierwoche sehr gut gelaufen!

TC: Ich kann das nur unterstützen. Als Schiedsrichter*in geht man einer Tätigkeit nach, die wirklich Spaß macht. Da ich schon sehr jung begonnen habe, stelle ich rückblickend immer wieder fest, dass die Tätigkeit für meine Persönlichkeitsentwicklung sehr förderlich war. Dazu gehören Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstbewusstsein oder Sprachkenntnisse, die ohne die zahlreichen über die Welt verteilten Einsätze vermutlich weniger ausgeprägt wären. In meiner heutigen Ausbildungsfunktion ist es mir wichtig, diese Erfahrungen mit unserem Nachwuchs zu teilen.

Es gibt Schiedsrichter*innen, darunter auch namhafte deutsche Vertreter, die ausschließlich als Schiedsrichter*innen arbeiten und auch davon leben. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, Ihren Job an den Nagel zu hängen, um 30 Wochen im Jahr als Schiedsrichter unterwegs zu sein?

PM: Wenn wir die besondere Corona-Situation in diesem Jahr ausklammern, verfügen wir in Deutschland über einen ausgeprägten Turnier- und Wettspielbetrieb. Für die Bundesligen sowie die nationalen und internationalen Turniere werden Schiedsrichter*innen auf allen Ebenen benötigt. Wir können nur jeden ermutigen, den Schritt zu wagen und das Abenteuer „Schiedsrichter*in“ zu starten. Ich denke, so war auch der Einstieg bei unseren beiden Gold-Badges (höchste internationale Schiedsrichterlizenz, Anmerk. d. Redaktion) Miriam Bley und Nico Helwerth. Dass sich ihre Karrieren bis zur höchsten Profischiedsrichtertätigkeit entwickeln würden, hätte wahrscheinlich am Anfang keiner von beiden gedacht. Wir freuen uns, mit Miriam und Nico zwei Officials in unseren Reihen zu haben, die die großen TV-Matches leiten und dies zu ihrem Beruf machen konnten. Aber zurück zu Ihrer Frage: Was meine Person angeht, bin ich mit der derzeitigen Kombination aus klassischem Beruf und Hobby sehr zufrieden.

Herr Claußen, wie sollte jemand, der Interesse an einer Schiedsrichterausbildung hat, vorgehen?

TC: Über den DTB (schiedsrichter@tennis.de) oder über das DTSV-Kontaktformular können interessierte Schiedsrichteranwärter Antworten auf ihre offenen Fragen erhalten. Wir haben eine zentrale Ansprechperson, die die Interessenten an ihren Landesverband weiterleitet. Dort finden üblicherweise ein bis zweimal im Jahr Ausbildungslehrgänge statt. Diese werden in der Regel an einem Wochenende abgehalten. Wir raten jedem, der sich eine Tätigkeit als Schiedsrichter*in vorstellen kann, sich für einen Lehrgang anzumelden.

 

Weitere Infos: Wie wird man Linienrichter, Schiedsrichter oder Oberschiedsrichter? Alle Hintergründe dazu gibt es unter auf der Website der Deutschen Tennis Schiedsrichter Vereinigung.

von Deutscher Tennis Bund