Es könnte das Wochenende von Viktorija Golubic werden. Sie steht am Samstag in Doppel-Endspiel und kämpft zudem um den Einzug ins Einzel-Finale.

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Schweizer Festspiele in Altenkirchen

Die Schweizer Tennisspielerinnen haben bei den „AK ladies open“ ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit ihrem Sieg gegen die top-gesetzte Oceane Dodin setzte Leonie Küng in der 1. Runde bereits ein Ausrufezeichen, und jetzt haben die Eidgenössinnen gleich in beiden Konkurrenzen die Möglichkeit, die Siegertrophäen zu ergattern. Im Doppelfinale am Samstag werden Viktorija Golubic und Ylena In-Albon die Nummer eins der Setzliste, Paula Kania-Chodun und Julia Wachaczyk, herausfordern. Für Golubic wird dieses Endspiel am vorletzten Turniersieg einer von zwei Einsätzen auf dem Center-Court des SRS-Sportparks. Zuvor will sie durch einen Sieg im Einzel-Halbfinale gegen ihre Landsmännin Simona Waltert dafür sorgen, am Sonntag noch einmal ranzudürfen. Der Übermacht aus der Alpenrepublik stellt sich die Dänin Clara Tauson entgegen, die in der Vorschlussrunde auf Susan Bandecchi trifft.
Tauson warf die letzte deutsche Vertreterin in Altenkirchen aus dem Rennen. In zwei Sätzen behauptete sich die Junioren-Siegerin der Australian Open von 2019 gegen Jule Niemeier. Bitter verlief der Altenkirchen-Abschied am Freitag für Maryna Zanevska aus. Die Belgierin gewann den ersten Satz gegen Simona Waltert im Tiebreak, musste kurz später aufgrund einer Oberschenkelverletzung jedoch passen. Die 27-Jährige gab schon im Jahr 2018 im Westerwald auf – damals während des Halbfinales gegen Karolina Muchova.

Die Ergebnisse des 6. Tages
Einzel, Viertelfinale: Susan Bandecchi (Schweiz) – Viktoriya Tomova (Bulgarien) 6:2, 2:6, 6:2; Jule Niemeier (Deutschland) – Clara Tauson (Dänemark) 4:6, 4:6; Viktorija Golubic (Schweiz) – Cristina Bucsa (Spanien) 6:3, 6:3; Simona Waltert (Schweiz) – Maryna Zanevska (Belgien) 6:7, 1:0 Aufgabe Zanevska.
Doppel, Halbfinale: Paula Kania-Chodun/Julia Wachaczyk (Polen/Deutschland) – Arianne Hartono/Yuriko Lily Miyazaki (Niederlande/Japan) 6:3, 6:4; Golubic/Ylena In-Albon (Schweiz) – Jana Fett/Dalma Galfi (Kroatien/Ungarn) 6:2, 6:1.