Kölzer

Die Betzdorferin Romy Kölzer hat das Hauptfeld erreicht

Das Teilnehmerfeld der siebten „AK ladies open“ steht fest. Neben den auf direktem Weg über die Weltrangliste qualifizierten Spielerinnen, Linda Fruhvirtova, die ein „Junior Exempt“ erhielt, und vier Wildcard-Inhaberinnen haben bis Montagabend sechs Qualifikantinnen die Voraussetzungen geschaffen, um im 32er-Feld aufschlagen zu dürfen.

Manon Arcangioli (Frankreich), Romy Kölzer (Deutschland), Arlinda Rushiti (Schweiz), Ange Oby Kajuru (Japan), Karolina Berankova (Tschechien) und Sinia Kraus (Österreich) setzten sich durch.


Anders als in so manchem zurückliegenden Jahr behielt die Qualifikations-Setzliste diesmal Recht, die Favoritinnen gaben sich an den Turniertagen Nummer eins und zwei in Altenkirchen keine Blöße. So behaupteten sich in ihren beiden Partien exakt die von Position eins bis sechs Gesetzten. Einige von ihnen mussten sich bevor sie erleichtert jubeln konnten, gewaltig strecken. Die Japanerin Kajuru zum Beispiel setzte den ersten Satz mit 1:6 in den Sand, ehe sie das Ruder noch herumriss, und im entscheidenden Match-Tiebreak die Nase vorne hatte. Auch Lokalmatadorin Romy Kölzer aus Betzdorf hatte in einem spannenden und gutklassigen Match Schwerstarbeit zu verrichten gegen Angelina Wirges, die im Januar in der Junioren-Konkurrenz der Australian Open in der zweiten Runde stand.

Nichts für schwache Nerven war das Duell zwischen der für den TSC Mainz spielenden Österreicherin Sinja Kraus und Victoria Kalaitzis aus Belgien. Österreichs Nachwuchsspielerin des vergangenen Jahres rehabilitierte sich für die überraschende Halbfinal-Niederlage bei den Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften vor einer Woche gegen Martina Markov mit einem 7:6, 5:7, 10:7-Sieg.


Einen weiteren wichtigen Tagesordnungspunkt nahm am Montag die Auslosung des Hauptfeldes ein. Wildcard-Spielerin Nastasja Schunk und 2017er-Siegerin Bibiane Schoofs, die die Setzliste anführt, spielten an der Seite von Oberschiedsrichter Patrick Mackenstein Glücksfee. Schoofs wird in der 1. Runde auf Qualifikantin Ange Oby Kajaru treffen, Schunk bekommt es mit Chiara Scholl zu tun, der ersten Spielerin aus Nordamerika, die in sieben Jahren „AK ladies open“ den Weg nach Altenkirchen fand.
„Jeder kann hier jeden schlagen“, sagt Schoofs zum ausgeglichenen Feld.

Das Turnier in Altenkirchen beweist erneut, dass es in der Lage ist, mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können und sie sogar teilweise zu überbieten: „Altenkirchen ist scheinbar genauso eine Metropole wie Moskau“, scherzt Turnierdirektor Razvan Mihai. „Hier sind 16 verschiedene Nationen vertreten. Bei dem parallel verlaufenden Wettkampf in Moskau gibt es nur vereinzelt Teilnehmerinnen aus dem Ausland. Der Rest ist aus der Region“, verdeutlichte  Mihai die Bedeutung seines Turniers. Mihai fügte hinzu, dass er nach vielen verletzungsbedingten Rückzügen (unter anderem Anna-Lena Friedsam und Carina Witthöft) sehr zufrieden mit Schoofs als gesetzte Nummer eins sei.

Die Ergebnisse des Tages
Qualifikation, 2. Runde: Manon Arcangioli (Frankreich) – Sarah Nikocevic (Deutschland) 6:4, 6:4; Romy Kölzer (Deutschland) – Angelika Wirges (Deutschland) 6:4, 1:6, 10:6; Arlinda Rushiti  – Fabienne Gettwart (Deutschland) 7:6, 6:2; Ange Oby Kajuru (Japan) – Vivian Wolff (Deutschland) 1:6, 6:3, 10:4; Karolina Berankova (Tschechien) – Mina Hodzic (Deutschland) 7:5, 6:3; Sina Kraus (Österreich) – Victoria Kalaitzis (Belgien) 7:6, 5:7, 10:7.
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AK ladies open bereit für die siebte Auflage

Für das Team der AK ladies open hat die heiße Phase der Vorbereitung längst begonnen. Vom 23. Februar bis zum 01. März trifft sich im SRS SportPark auf der Altenkirchener Glockenspitze bereits zum siebten Mal der internationale Zirkus des „Weißen Sports“.

Das mit 25.000 Dollar dotierte Turnier wartet auch 2020 mit einigen Veränderungen auf.

So hat der Deutsche Tennisbund im Rahmen seiner Veranstaltertagung das Aus der „German Masters Series“ beschlossen. Von 2014 bis 2019 waren die AK ladies open Teil dieser Serie. Nachfolger sind die „DTB Internationals“ zu denen nun auch die AK ladies open zählen.

Neu ist auch, dass nur noch auf zwei Plätzen gespielt wird. Der Welttennisverband ITF schreibt vor, den Spielern zukünftig einen Trainingsplatz zu stellen, auf dem die gleichen Bedingungen herrschen wie auf den Turniercourts. Daraus ergibt sich eine Anpassung des Zeitplans um über die Runden zu kommen. An den ersten drei Hauptfeldtagen beginnen die Spiele schon morgens um 10:00 Uhr.

Die Qualifikationsrunde mit 24 Spielerinnen beginnt am Sonntag, 23. Februar mit einer kleinen Eröffnungsfeier. Bei beiden Qualifikationstagen am 23. Und 24. Februar verlangen die Veranstalter Tennisschule LOB und SRS e.V. kein Eintritt.

Tickets für das Hauptfeld ab dem 25. Februar gibt im Internet unter www.ticket.ak-ladies-open.de oder im SRS SportPark. Im Sportzentrum, Altenkirchen.

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Siegerin Anna-Lena Friedsam, Endspiel Deutsche Meisterschaften 2018 

Tennis - Deutsche Meisterschaften 2018 - Deutsche Meisterschaft -   - Biberach an der Riss - Baden-Wuerttemberg - Germany - 16 December 2018. 
© Juergen Hasenkopf

Anna Lena Friedsam gemeldet

Mit Anna Lena Friedsam tritt bei den 6. AK ladies open, die vom 18. bis zum 24.02. stattfinden, die amtierende deutsche Tennismeisterin an.

Nach zwei Schulteroperationen und fast 18 Monaten Zwangspause wurde Anna-Lena Friedsam zum dritten mal deutsche Meisterin.
Im Dezember 2018 gewann sie das Finale gegen Antonia Lottner, die ebenfalls schon bei den AK ladies open zu Gast war und für dieses Jahr auch wieder gemeldet ist.

Zu ihren Erwartungen bei den AK ladies gefragt, sagt sie: „Mein Ziel ist es, möglichst viele Spiele vor heimischer Kulisse zu bestreiten und mir so ein immer besseres Gefühl auf professioneller Ebene zu erarbeiten. Ich möchte mein Spiel über die Dauer des Turniers immer weiter verbessern und neue Erkenntnisse sammeln. Für mich ist es eine große Motivation, diese Ziele vor Publikum aus der Region umzusetzen und freue mich auf deren Unterstützung.“

Anna-Lena Friedsam wurde in Neuwied geboren.
Die 25 jährige spielt seit ihrem 6. Lebensjahr Tennis. Aktuell spielt sie für den französischen Club TC Cormontreuil. Außerdem ist sie Spielerin des Porsche Tennis Teams Deutschland.

Ihr erstes Match bei den AK ladies open bestreitet sie am 19.02. gegen 19:00 Uhr in der Night Session.
Ihre Gegnerin steht am 18.02. nach Auslosung des Hauptfeldes fest.

Tickets gibt es im SRS SportPark, im Sportzentrum Altenkirchen oder im Internet unter: www.ak-ladies-open.de

photocredit: Hasenkopf