Zwei Wildcards bleiben im Rennen

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Zwei gesetzte Spielerinnen, zwei Wildcard-Inhaberinnen, eine Qualifikantin, ein Junior Exempt und zwei Ungesetzte: So sieht das Viertelfinal-Feld der „AK ladies open“ aus. „Das ist eine bunte, interessante Mischung, die weiterhin auf den Turniersieg hoffen kann“, beschreibt Turnierdirektor Razvan Mihai die acht Verbliebenen. Sicherlich eher unerwartet im Viertelfinale stehen Eva Lys und Arlinda Rushiti. Die 18-jährige Wildcard-Spielerin und die Qualifikantin aus der Schweiz meisterten die Aufgaben Maja Chwalinska beziehungsweise Stephanie Wagner. Rushiti gab gegen die Nummer sieben der Setzliste lediglich drei Spiele ab, während Lys, die im Januar bei den Australian Open in der Juniorinnen-Konkurrenz startete, von einer Krankheit Chwalinskas profitierte. Beim Stand von 5:1 für die Deutsche gab die Halbfinalisten von 2019 auf. Chwalinskas Aus bedeutete gleichzeitig, dass das zweite Doppel-Halbfinale ausfiel und die Andreea Mitu/Laura-Ioanna Paar kampflos ins Endspiel am Samstag gegen Laura Popescu/Chiara Scholl einzog. 

Die beiden Rumäninnen Mitu und Paar mischen auch im Einzel weiterhin mit. Mitu, genauso wie Lys mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerückt, bezwang in zwei Sätzen Marie Benoit, und Paar setzte sich gegen Stefania Rubini durch. Der Kreis der deutschen Spielerinnen reduzierte sich von fünf auf zwei. Lokalmatadorin Romy Kölzer war mit ihrer Turnierwoche insgesamt zufrieden, sah gegen die 14-jährige Tschechin Linda Fruhvirtova, die in den engen Situationen stets Nervenstärke bewies, kein Land. 

An das am Donnerstag offenbar vorherrschende Gesetz, dass die Entscheidung nach zwei Sätzen gefallen ist, hielten sich auch Susan Bandecchi, die wie schon vor einem Jahr erneut das Viertelfinale erreicht, und Anna Zaja. Die Stuttgarterin ging in der Night-Session als Gewinnerin des inner-deutschen Duells gegen Nastasja Schunk vom Altenkirchener Center Court.

Die Ergebnisse des Tages:
Einzel, 2. Runde: Marie Benoit (Belgien) – Cristina-Andreea Mitu (Rumänien) 2:6, 4:6; Linda Fruhvirtova (Tschechien) – Romy Kölzer (Deutschland) 6:1, 6:4; Bibiane Schoofs (Deutschland) – Jule Niemeier (Deutschland) 6:3, 7:6; Anna Zaja (Deutschland) – Nastasja Schunk (Deutschland) 6:0, 7:6; Stefania Rubini (Italien) – Laura-Ioana Paar (Rumänien) 4:6, 3:6; Eva Lys (Deutschland) – Maja Chwalinska (Polen) 5:1 Aufgabe Chwalinska; Magdalena Pantuckova (Tschechien) – Susan Bandecchi (Schweiz) 4:6, 2:6; Arlina Rushiti (Schweiz) – Stephanie Wagner (Deutschland) 6:2, 6:1.